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Entlacken von Oberflächen

Schonend entlacken ohne zu schleifen - eine einfache Alternative zum Sandstrahlen. Einfach auftragen - einwirken - abdampfen - fertig!

Wie kann man Oberflächen entlacken?

Um Oberflächen ohne große Anstengungen zu entlacken, verwenden Sie am besten einen Entlacker. Ein Entlacker sollte mehrere Pulver-, Farb- und Lackschichten durchweichen. Damit können alte Lacke von Autos, Felgen, Treppen, Möbeln, Fliesen usw. rückstandslos entfernt werden, auch Lacke, die bis zu 90 Jahre alt sind! Der Entlacker ist auch für Teile geeignet, die nicht sandgestrahlt werden dürfen sowie für Aluminium! Wir haben dafür ein neuartiges Entlackungsmittel (kein Abbeizer!) zur Entlackung von Mehrkomponentenlacken und Pulverbeschichtungen im Sortiment.

Was muss man beim Entlacken von Oberflächen beachten?

Kunststoffoberflächen und lackierte Flächen sollten vor dem Auftragen kleinflächig auf Beständigkeit geprüft werden. Den Entlacker nur im Schatten anwenden und nie in der Sonne, dort wird er wieder fest. Der Efko Entlacker ist gebrauchsfertig und wird unverdünnt verarbeitet.

Wie verwendet man den Entlacker?

Kurz gesagt: Einfach auftragen - einwirken - abdampfen - fertig!

Wie geht am im Detail beim Entlacken von Oberflächen vor?

1. Vorbereitung:
Vor Gebrauch gut umrühren.
Der Untergrund muss trocken sein. Achtung: der Entlacker darf nicht mit Wasser in Berührung kommen, da Wasser die Wirkung neutralisiert!
Gegebenenfalls andere Lack- und Kunststoffflächen abdecken oder abkleben.
Bei Bootslack muss der Untergrund vor dem Entlacken gut angeschliffen werden. Die Oberfläche muss erst gebrochen werden, damit der Entlacker in den Lack dringen kann. Auch bei alten verwitterten Lacken empfiehlt es sich, die Oberfläche etwas anzurauen.
2. Auftragen:
Den Lackentferner satt auftragen (ca. 3-5mm - je nach Lackdicke).
Efko Entlacker kann mit Pinsel, Bürste oder Rolle aufgetragen werden, er ist auch mit einem Airless-Gerät spritzbar. Hierbei sind die im EG-Sicherheitsdatenblatt angegebenen Personenschutzmaßnahmen zu beachten.
Bei vertikalen bzw. senkrechten Flächen von unten nach oben arbeiten.
Spritzer können sehr einfach mit Wasser abgewaschen werden.
3. Altlackentferung:
Nach entsprechender Einwirkzeit beginnt sich der Lack durch Blasenbildung oder Aufweichen vom Untergrund abzulösen. Der Ablösevorgang ist abhängig von der Art und Schichtdicke der Farbe.
Mit einer Spachtel kann man prüfen, ob die Farbe vom Untergrund gelöst ist.
Angetrocknete Entlacker-Schichten können durch erneuten Auftrag wieder erweicht werden.
4. Reinigung:
Die angelöste Schicht einfach mit Spachtel, Schwamm oder Bürste und Warmwasser reinigen oder mit einem Warmwasser Hochdruckreiniger dampfstrahlen. Der Entlacker verliert bei Kontakt mit Wasser seine Wirkung.
Behandelte Flächen sind nach dem Trocknen sofort wieder lackierbar.
Verbrauch:
Je nach Schichtdicke der Farbe und Untergrund ca. 300 - 400 g/m2 bei einer Auftragsstärke von 3-5 mm (1kg Entlacker reicht für ca. 3-4 qm²).
Den genauen Verbrauch an einer Probestelle ermitteln.
Einwirkzeit:
Bis zu 48 Stunden je nach Untergrund und Witterungsbedingungen.
Je niedriger die Temperatur, desto länger die Einwirkzeit. Hohe Temperaturen beschleunigen den Entlackungsvorgang, verkürzen aber die offene Zeit.
Windeinwirkungen reduzieren ebenfalls die offene Zeit, Regen- und Feuchteinwirkung ist zu verhindern. In diesen Fällen mit Abdeckfolie abdecken. Die Entlackungswirkung wird dadurch erhöht und die offene Zeit verlängert.
Stark saugende Untergründe können die offene Zeit erheblich verkürzen.

Muss man etwas besondere bei dem Umgang mit dem Entlackern beachten?

Den Entlacker nur im Schatten anwenden und nie in der Sonne, dort wird er wieder fest. Werkzeuge können nach dem Gebrauch mit Wasser gereinigt werden.

Welche Schutzmaßnahmen muss man beim Umgang mit Entlacker beachten?

Der Entlacker reizt die Haut und ist gesundheitsschädlich beim Verschlucken. Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und einen Arzt konsultieren. Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Es bestehen keine ökologischen und toxikologischen Bedenken.

Wie muss man den lagern?

Gebinde gut verschlossen, kühl, trocken und frostfrei lagern.

Wie ist die Haltbarkeit des Entlackers:

Bei sachgerechter Lagerug ist der Entlacker 2-3 Jahre haltbar.

Wie muss man den Entlacker entsorgen?

Das entstehende Abwasser aus Lack, Entlacker und Wasser lässt sich physikalisch durch Absetzvorgänge trennen. Die getrockneten Lackreste können als ausgehärteter Lackierereiabfall entsorgt werden. Verbleibendes Abwasser kann neutralisiert unter Beachtung der Ortsentwässerungssatzung der städtischen Kanalisation zugeführt werden.
Kunststoffgebinde (PP) restentleert und ausgespült entsorgen.

Technische Daten:
Dichte: ca. 1.0 g/cm3
pH-Wert: sauer
Konsistenz: cremig, pastös
Flammpunkt: über 101°C
Zündtemperatur: über 225°C
Verarbeitungstemperatur: nicht unter +10°C


Sicherheitsdatenblatt Efko Lack-Ex: Download